Stadtgrün - Artenreich und Vielfältig

Städte grüner machen ...

.. und naturnahe Flächen in Kommunen schaffen. Darum geht es im Kooperationsprojekt „Stadtgrün – Artenreich und Vielfältig“ des Bündnisses „Kommunen für biologische Vielfalt“ (Bündnis), der Deutschen Umwelthilfe (DUH) sowie der fünf Partnerkommunen Neu-Anspach, Kirchhain, Wernigerode, Frankfurt am Main und Hannover. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz und mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Ein Label für das kommunale Grün
Im Rahmen des Projekts sollen mit Hilfe eines Labels, einer bundesweiten Kampagne sowie praxisorientierter Handreichungen Anreize zur naturnahen Bewirtschaftung öffentlicher Grünflächen geschaffen und umgesetzt werden. Mit dem Label werden Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung öffentlicher Grünflächen sowie entsprechende Planungs- und Umsetzungsprozesse ausgezeichnet. Die Kampagne wirbt innerhalb der Bürgerschaft für eine größere Akzeptanz naturnah gestalteter Grünflächen. Außerdem wird das Engagement der am Labeling-Verfahren teilnehmenden Kommunen bundesweit sichtbar gemacht. Ein Handlungsleitfaden soll praktische Erfahrungen aus den Kommunen, grundsätzliche Überlegungen sowie aktuelle wissenschaftliche Kenntnisse bündeln, um auch unerfahrenen Kommunen Möglichkeiten einer naturnahen Bewirtschaftung öffentlicher Flächen aufzuzeigen.

Pilotkommunen und -projekte
Wie naturnahe Gestaltungskonzepte konkret umgesetzt werden können, zeigen die fünf Partnerkommunen mit Modellprojekten wie „Kirchhain blüht“ oder „Umwandlung artenarmer Vegetationsflächen zu Blumen- und Stadtwiesen in Frankfurt am Main“. Außerdem werden die Kommunen in die Entwicklung des Labels eingebunden und durchlaufen das Labeling-Verfahren inklusive der begleitenden Kampagne exemplarisch. Auf diese Weise soll eine größtmögliche Praxistauglichkeit der Projektergebnisse sichergestallt werden.

Projektbegleitende Arbeitsgruppe
Um bei der Umsetzung aller Projektbestandteile eine hohe fachliche Qualität zu gewährleisten, wird das Projekt durch eine Arbeitsgruppe begleitet, die sich aus Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen zusammensetzt (z.B. kommunale Praxis, staatlicher und privater Naturschutz, Wissenschaft oder kommunale Spitzenverbände).

Gefördert durch