Ganz Köln im Spatzenfieber

Stadt Köln

Kategorie:
Bewusstseinsbildung & Kooperation

Schlagworte:
Spatzenschutz durch Flächengestaltung , Bewusstseinsbildung, Kooperation

Projektlaufzeit:
Februar 2014 - fortlaufend

Partner:
Kölner Zoo, NABU Köln, BUND Köln, Kölner Schulen, Abfallwirtschaftsbetriebe,  Amt für Wohnungswesen, Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Universität zu Köln Biologie und ihre Didaktik

Förderer:
Eigenfinanzierung, Teilfinanzierung durch Sparkasse Köln Bonn und Victor F. Victor Rolff Stiftung

Kontakt:
Stadt Köln
Umwelt-und Verbraucherschutzamt, Sachgebiet Biodiversität und Umweltbildung
Frau Betina Küchenhoff

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Zur Förderung der Artenvielfalt engagiert sich die Stadt besonders für den Schutz eines typischen Stadtbewohners, des Spatzen. Denn die Bestände des einst häufige Vogels gehen kontinuierlich zurück. Mit dem Projekt „Ganz Köln im Spatzenfieber“ soll über verschiedene Aktionen dieser Vogel nicht nur bekannter gemacht werden, sondern auch neue Lebensräume geschaffen und aufgezeigt werden, was jeder einzelne dazu beitragen kann, damit sich der Spatz in Köln wieder wohl fühlt. Seit 2015 sorgen zahlreiche beispielhafte Aktionen dafür, die Lebensbedingungen des Sympathieträgers in der Domstadt zu verbessern. Mit einem Fotowettbewerb und der Erstellung eines Jahreskalenders mit Informationen rund um den Spatz wurde die Kampagne gestartet. Um neuen Lebensraum zu schaffen wurden die Schulhöfe an zehn Kölner Schulen und einigen außerschulischen Lernorten spatzengerecht gestaltet, zwei weitere Schulen sind in der Planung. Der Zoo weist ebenfalls auf die Schutzbedürftigkeit hin. Damit sich Schulen fächerübergreifend und lehrplankonform mit dem Spatz beschäftigen können, wurde ein Handlungsleitfaden für Lehrer entwickelt. Um den aktiven Spatzenschutz zu erleichtern, wurden darüber hinaus Spatzennistkästen , Infoflyer und Saatguttütchen verteilt. Eine Wanderausstellung zu Ökologie und Schutz des Vogels ergänzt das Angebot ebenso, wie das Lesebuch „Willi der Spatz" und die DVD „Spatz muss sein“ . Internetauftritt, Vorträge und Workshops  regen zum Schutz im eigenen Umfeld an.