Natur-Erleben-Pfad im Naturschutzgebiet Riddagshausen

Stadt Braunschweig

Kategorie:
Bewusstseinsbildung und Kooperation

Schlagworte:
Naturerfahrung für Kinder und Erwachsene, Besucherlenkung

Projektlaufzeit:
Mär. 2009 bis fortlaufend

Partner:
Stadt Braunschweig, Nieders. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) , Fachleute, ortsansässige Firmen

Förderer:
Europäische Union, Fonds für regionale Entwicklung; Land Niedersachsen, Natur erleben in Niedersachsen; Stadt Braunschweig

Link:
www.braunschweig.de/leben/umwelt_natur...

Kontakt:
Stadt Braunschweig
Abteilung Umweltschutz
Christel Piegsa

Vor etwa 900 Jahren schufen Mönche des Klosters Riddagshausen. Dieses liegt zwischen den heutigen Stadtteilen Gliesmarode und Schapen in einer Kulturlandschaft mit Fischteichen, Feldern und Wiesen, die sich dank der Anstrengungen des Naturschutzes zu einer naturnahen Teich-, Wiesen- und Waldlandschaft mit vielfältigen Lebensräumen entwickelt hat. Die dort anzutreffenden seltenen Pflanzen- und Tiergemeinschaften sowie ihre Lebensräume sind heute ein wichtiger Baustein des europaweiten Schutzgebietssystems "Natura 2000". Gleichzeitig besuchen jährlich hunderttausende Bürgerinnen und Bürger ihr Naturschutzgebiet vor den Toren der Stadt Braunschweig. Die Natur im Schutzgebiet für die Menschen zugänglich und verständlich zu machen, aber trotzdem dem Schutzanspruch gerecht zu werden, ist daher eine ganz besondere Verpflichtung und Herausforderung.

Auf dem Natur-Erleben-Pfad werden den Besuchern an zehn Stationen die Besonderheiten des Gebietes nahegebracht: Libellen, Amphibien, Wasserpflanzen, Sträucher oder Pilze werden vorgestellt. Rinder in freier Herdenhaltung in der Weddeler Grabenniederung, Bienen und ihre Lebensräume, Sandmagerrasen, lebendiger See und lebendige Feldflur können beobachtet und erlebt werden. Aussichtstürme, Hügel und besondere Plattformen auf dem Wasser bieten neue Perspektiven an. Infotafeln liefern ergänzende Hinweise. Der ganze Rundkurs lässt sich gut mit dem Fahrrad bewältigen.

Zur erfolgreichen Umsetzung des Projektes haben viele Menschen beigetragen.

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