Biotopvernetzungskonzept – Blühflächen – Lerchenfenster als Kompensation

Stadt Öhringen

Kategorie:
Biologische Vielfalt in der Landwirtschaft

Schlagworte:
Biotopvernetzung, Lerchenfenster, Blühstreifen, Blühflächen, Streuobstwiesen, Wildbienen, PIK

Kontakt:
Stadt Öhringen
Stadtbauamt
Reiner Bremm

Biotopvernetzungskonzept

Die Stadt Öhringen fördert auf ca. 300 Hektar landwirtschaftlicher Fläche Maßnahmen für die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft. Grundlage hierzu bietet das flächendeckende Biotopvernetzungskonzept. Zum Beispiel werden Lerchenfenster oder ein- und mehrjährige Blühstreifen am Ackerrand, im Weinbau oder im Intensivobstbau angelegt und ein- oder mehrjährige Blühflächen gesät. Weitere Maßnahmen sind beispielsweise eine Verlängerung der Winterbegrünung, der Pflugverzicht nach Hackfrucht sowie der Erhalt und die Pflege der Streuobstbestände. Die Förderung erfolgt aus dem kommunalen Haushalt und wird teilweise zu 50 bis 70% vom Land unterstützt. Zur Durchführung der Maßnahmen werden 5- jährige Verträge mit den Bewirtschaftern abgeschlossen.

Blühflächen für Wildbienen

In Öhringen werden jährlich 14 Hektar Blühsteifen angelegt. Aktuell wird in Zusammenarbeit mit den Landfrauen ein Ökogarten angelegt, der primär den Wildbienen dienen soll.

Lerchenfenster als produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahme

In Öhringen werden die meisten Ausgleichsmaßnahmen als PiK durchgeführt. So werden beispielsweise Lerchenfenster oder Blühstreifen angelegt. Die Maßnahmen werden auf privaten Flächen umgesetzt.