Pflanzt Futter für Wildbienen: Wildbienenschutz aktiv - ganz Köln macht mit

Stadt Köln

Kategorie:
Arten- und Biotopschutz

Schlagworte:
Wildbienenschutz durch Flächen-
umgestaltung, Bewusstseins-
bildung, Kooperation

Projektlaufzeit:
Jan. 2017 bis fortlaufend

Partner:
Kölner Zoo, NABU Köln, BUND Köln, SDW Köln, GAG, Biobildungs-
landschaft, Thurner Hof, Kölner Schulen, Nordfriedhof, Westfriedhof, Klimainitiative für Bilderstöckchen, Kleingartenverband

Förderer:
Stadt Köln,
HIT-Umweltstiftung (nur Lehrpfad)

Kontakt:
Stadt Köln
Umwelt- und Verbraucherschutzamt
Biodiversität und Umweltbildung
Sachbereich Biodiversität
Betina Küchenhoff

Mehr zum Thema

In 2017 wurde das Projekt mit dem Ziel gestartet, die Bürgerinnen und Bürger auf die eigene Verantwortung beim Erhalt der Wildbienen u.a. als wichtige Bestäuber aufmerksam zu machen und durch die Anlage von naturnahen Flächen selber gute Beispiel zu präsentieren.

Begonnen wurde mit der Infokampagne „Pflanzt Futter für Wildbienen“.
Zur Erleichterung privater Maßnahmen wurden Saatguttütchen und eine Broschüre zu geeigneten Pflanzen verteilt. Parallel wurde im Stadtgebiet mit der Anlage von Flächen mit geeigneter Bepflanzung und Nisthilfen begonnen. Eine Infotafel soll zukünftig die Bevölkerung auf die unbekannte Artgruppe und deren Gefährdung aufmerksam machen und über die Darstellung einfacher Schutzmaßnahmen zusätzlich zum Mittun anregen. Insgesamt konnte bislang mit verschiedenen Partnern an 16 Orten mit der Umsetzung begonnen und teilweise bereits abgeschlossen werden. Ein Internetauftritt, verschiedene Veranstaltungen, ein Lehrpfad (in Entstehung) und ein Kalender halten das Thema präsent.

Das Projekt stellt mit der Förderung von Insekten als Nahrung für Vögel eine ökologische Verbindung zum Spatzenprojekt dar, und ist damit ein weiterer Baustein zur Verbesserung der Artenvielfalt in der Stadt. Durch die Verknüpfung mit weiteren Biodiversitätsprojekten (Schulgartenprojekt, Naturforscherkiste) wird das ökologische Zusammenspiel der Themen anschaulich vermittelt und die Nachhaltigkeit erhöht. Dazu tragen auch die seit 2016 erstellten Naturkalender bei.