Höhlenbäume im urbanen Raum

Stadt Frankfurt am Main

Kategorie:
Arten- und Biotopschutz

Schlagworte:
Höhlenbäume, Artenschutz, Verkehrssicherungspflicht

Projektlaufzeit:
Aug. 2008 bis Aug. 2013

Partner:
Institut für Tierökologie und Naturbildung, Gonterskirchen, Grünflächenamt der Stadt Frankfurt am Main, Staatliche Vogelschutzwarte, Forschungsinstitut Senckenberg, FLL, Sachverständigenbüro Zorn, Dirk Teßmer (Fachanwalt Frankfurt/M.)

Förderer:
Deutsche Bundesumweltstiftung (DBU)

Link:
www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=...

Kontakt:
Stadt Frankfurt am Main
Untere Naturschutzbehörde
Frau Mehl-Rouschal

Baumhöhlen sind wertvolle Lebensräume für zahlreiche geschützte Tierarten.
Fledermäuse, Vögel, Eichhörnchen und Insekten bewohnen die Höhlen in wechselnder Besetzung. Mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) wurden in Frankfurt am Main Höhlenbäume mit einer Plakette markiert und im Baumkataster des Grünflächenamts vermerkt. Die Ergebnisse der Kartierung wurden in einem Projektbericht zusammengefasst, der unter anderem darüber Auskunft gibt, welche Tierarten zu welchen Zeiten eine Baumhöhle in Frankfurt am Main nutzen.

Darüber hinaus hat die Stadt ebenfalls mit Unterstützung der DBU einen Leitfaden erarbeitet, in dem Baumhöhlen und Baumhöhlen bewohnende Arten vorgestellt werden und dargelegt wird, wie Baumhöhlen zu erkennen und ihre Bewohner nachzuweisen und zu berücksichtigen sind. Auch der rechtliche Rahmen des Artenschutzes sowie der Verkehrssicherung wird erläutert und mögliche Lösungswege für aus diesem Spannungsfeld entstehende Konflikte aufgezeigt. Der Leitfaden ist bundesweit einsetzbar und bietet allen, die mit Baumpflege befasst sind, eine Entscheidungshilfe, wie den Belangen der Verkehrssicherung und des Artenschutzes Rechnung getragen werden kann, ohne versehentlich Baumhöhlen zu vernichten.