Praxisbeispiele

Auf diesen Seiten finden sie zahlreiche Projektbeispiele, die verdeutlichen wie beispielsweise die naturnahe Gestaltung öffentlicher Grünflächen oder die Renaturierung verbauter Gewässer im Sinne des Naturschutzes gelingen kann.

Kommunen wirken mit nahezu all ihren Aktivitäten direkt oder indirekt auf die biologische Vielfalt ein. Jede neue Straße und jede Stadtentwicklungsmaßnahme hat direkte Auswirkungen auf Boden, Vegetation und Mikroklima. Bei guter Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und lokaler Bevölkerung sowie frühzeitigem Einbeziehen biodiversitätsrelevanter Gesichtspunkte können negative Einwirkungen gering gehalten und neue Strukturen zum Erhalt der biologischen Vielfalt geschaffen werden.

[Die Verantwortung für den Inhalt der Praxisbeispiele und die Verwendung der Fotos liegt bei den jeweiligen Kommunen]

Projekt N.A.T.U.R.: Die Seiten Förderung, Praxis, Dokumente und Termine bilden ein Informationsangebot, das im Rahmen des Projekts N.A.T.U.R. entwickelt wurde.

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Kommunen für biologische Vielfalt - Praxisbeispiel - Stadt München - Förderprogramm Begrünung1

Förderprogramm Begrünung

Begrünung erhöht die Lebensqualität und die biologische Vielfalt. Sie leistet zudem einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung. Die LHM unterstützt Bürger*innen bereits seit 1977 mit Förderprogrammen für Begrünung dabei, eigenen Grund oder Firmeng...

Grün- und Freiflächen
EntsiegelungFörderprogrammeGarten & BalkonGebäudebegrünungGewerbegebiete & Firmengelände
Kommunen für biologische Vielfalt - Praxisbeispiel - Stadt München - Wettbewerb1

Wettbewerb „Mehr Grün für München“

Im Rahmen des Wettbewerbs „Mehr Grün für München“ würdigt das Referat für Klima- und Umweltschutz die Eigeninitiative von Münchner*innen für die vorbildliche Gestaltung und Begrünung von Vorgärten, Höfen, Außenanlagen, Dachflächen und Gewerbefläch...

Grün- und Freiflächen
Garten & BalkonGebäudebegrünungGewerbegebiete & FirmengeländeWettbewerbe
Kommunen für biologische Vielfalt - Praxisbeispiel - Gemeinde Stegaurach - Baumäcker1

Baumäcker in Stegaurach

n Stegaurach werden historische Baumäcker als innovative Form naturschutzgerechter Landwirtschaft wiederbelebt. Dabei wechseln sich Streifen aus Obst- oder Nussbäumen mit Ackerflächen ab; im Unterschied zur Streuobstwiese bleibt der Ackerbau unter...

KlimaanpassungLand- und Forstwirtschaft
Bürgerbeteiligung, Partizipation, Citizen ScienceKlimaschutz & KlimaanpassungLandwirtschaftObst, -bäume & StreuobstwiesenPachtverträge & Vertragsnaturschutz
Kommunen für biologische Vielfalt - Praxisbeispiel - Stadt Kassel - Urbane Waldgärten5 - Waldgarten am Wahlebach

Urbane Waldgärten Kassel

Im Rahmen des Projektes sind in Kassel zwei modellhafte Waldgärten entstanden. Gefördert wird das Projekt bis 2027 im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz sowie mit Mitteln der Stadt. Unter Federführung des Umwel...

Grün- und FreiflächenUmweltbildungWissenschaft und Forschung
Bürgerbeteiligung, Partizipation, Citizen ScienceNachhaltigkeitPatenschaftenUmweltbildung & ÖffentlichkeitsarbeitUrban GardeningWissenschaft, Monitoring, Kartierung
Kommunen für biologische Vielfalt - Praxisbeispiel - Stadt Homberg (Efze) - Sandarium2

Sandarium am Nikolausplatz

Die Technischen Betriebe der Stadt Homberg (Efze) haben am Nikolausplatz ein Sandarium mit begleitenden naturnahen Strukturelementen angelegt. Ziel des Projekts ist die Schaffung eines neuen Lebensraums für Insekten und Kleintiere sowie die Förder...

Arten- und Biotopschutz
InsektenSaatgut, Pflanzgut, -listenStrukturelemente (Sand, Totholz, Steine, Mauern)
Kommunen für biologische Vielfalt - Praxisbeispiel - Stadt Homberg (Efze) - Modellflächen2

Modellflächen auf dem Friedhof

Auf dem Friedhof in Homberg wurden drei Cortenstahl-Beete und vier Baum- und Strauchinseln als biodiversitätsfördernde Modellflächen angelegt. Die Beete sind mit standortgerechten Wildstauden und Zwiebelmischungen bepflanzt und als Blütensteppen i...

Arten- und BiotopschutzGrün- und Freiflächen
BäumeFriedhöfeGehölze, Sträucher, HeckenSaatgut, Pflanzgut, -listen
Kommunen für biologische Vielfalt - Praxisbeispiel - Stadt Lehrte - Weidenbruch statt Fällung4

Weidenbruch statt Fällung – Lebensräume durch naturnahe Pflege erhalten und schaffen

Mit dem Projekt "Weidenbruch statt Fällung" setzt die Stadt Lehrte im Stadtpark ein innovatives und vorbildliches Zeichen für zukunftsorientierten kommunalen Naturschutz. Alte, strukturreiche Weiden werden nicht gefällt, sondern gezielt und fachge...

Arten- und BiotopschutzGrün- und Freiflächen
Baumschutz, -pflege, -kontrolle, BiotopbäumeStrukturelemente (Sand, Totholz, Steine, Mauern)
Kommunen für biologische Vielfalt - Praxisbeispiel - Stadt Esslingen - Naturnahe Umgestaltung2

Naturnahe Umgestaltung und Auenrevitalisierung Hainbach im Kennenburger Park (innerorts)

Der Hainbach war früher ein eingeengter Stadtbach, eingefasst von Natursteinmauern und umgeben von Schrebergärten, Zäunen und artenarmen Grünland. Der Lauf lag bis zu zwei Meter tief im Gelände – ohne Raum für Dynamik oder ökologische Vielfalt. Du...

GewässerÖkosystemleistungen
Baumschutz, -pflege, -kontrolle, BiotopbäumeGewässer & MooreKlimaschutz & KlimaanpassungRenaturierung
Kommunen für biologische Vielfalt - Praxisbeispiel - Stadt Geretsried - Verkehrsinsel3 - Pflanzung

Verkehrsinsel mit Totholz, Sandarium und insektenfreundlichen Pflanzen

Eine neue Verkehrsinsel wurde zwischen Rathaus und Bundesstraße angelegt. Mit 140 m² Pflanzfläche konnte hier ein Kleinod für Insekten geschaffen werden. Der Stamm einer Buche (ca. 6 m lang und 45 cm Durchmesser), die an anderer Stelle innerstädti...

Grün- und Freiflächen
Saatgut, Pflanzgut, -listenStraßenbegleitgrünStrukturelemente (Sand, Totholz, Steine, Mauern)
Kommunen für biologische Vielfalt - Praxisbeispiel - Stadt Haldensleben - Klima-Schaubeet1 - Tanz der Gräser

Klima-Schaubeet

Mit dem Klima-Schaubeet wird gezeigt, welche ökologischen und klimatischen Vorteile bepflanzte Staudenflächen im Vergleich zu Schottergärten bieten. Auf zwei neugestalteten Beeten wurden zwei Staudenmischungen auf unterschiedlichen Substrat- und M...

UmweltbildungWissenschaft und Forschung
Klimaschutz & KlimaanpassungSaatgut, Pflanzgut, -listenSchottergärtenStrukturelemente (Sand, Totholz, Steine, Mauern)Umweltbildung & ÖffentlichkeitsarbeitWissenschaft, Monitoring, Kartierung

Das Projekt N.A.T.U.R. wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
sowie mit Mitteln der Heinz Sielmann Stiftung gefördert.

Dieses Informationsangebot gibt die Auffassung und Meinung des Zuwendungsempfängers des Bundesprogramms Biologische Vielfalt wieder und muss nicht mit der Auffassung des Zuwendungsgebers übereinstimmen.

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